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Bildbeschreibung: Eine moderne, hochhausartige Architektur mit einer hellen, weißen Fassade. Das Gebäude hat große Fenster und an der unteren Seite eine Glasfront. Es stehen mehrere Autos davor, und im Hintergrund sind weitere historische Gebäude sichtbar. Der Himmel ist leicht bewölkt.

Denkmalwert

Über das historisches Gaswerk-Areal

Das Gaswerk-Areal gehört noch heute zu den bedeutendsten Denkmalensembles Europas. Seit 1996 stehen die charakteristischen Gebäude unter Denkmalschutz. Zum Ensemble gehören neben dem Verwaltungsgebäude das markante Uhrenhaus, der Kohlenturm, vier große Hallen, aufgeständerte Gleisanlagen sowie technische Einrichtungen wie eine Eisenbahnwaage und Drehbühne.

Mit seiner Größe und Geschlossenheit zählt das Areal, gleich nach der Hamburger Speicherstadt, zu den größten zusammenhängenden, denkmalgeschützten Industrieanlagen Hamburgs und Europas. Diese außergewöhnliche Stellung verleiht den Immobilien nicht nur einen hohen kulturellen Wert, sondern macht sie zugleich zu einem attraktiven Standort und Stadtteilzentrum. 

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DIE GESCHICHTE VOM OTTO VON BAHRENPARK

Historie

Das Gaswerk-Areal steht für über 100 Jahre hanseatischer Industriegeschichte und verkörpert heute den erfolgreichen Wandel von Tradition zu Moderne. 

1
Ursprung und Namensgebung
(13. Jahrhundert)

Ursprünglich bewirtschaftete im 13. Jahrhundert Ritter Otto von Bahren hier seine Ländereien – ein Name, der bis heute in den Stadtteilen Ottensen und Bahrenfeld fortlebt und dem Areal seine besondere Identität verleiht.

2
Entstehung des Gaswerks 
Bahrenfeld (1892–1896)

Zwischen 1892 und 1895 entstand nach Plänen des Architekten und Bauingenieurs Schaar das Gaswerk Bahrenfeld. Es wurde 1896 als Nachfolger des Gaswerks an der Großen Elbstraße in Betrieb genommen und entwickelte sich zur größten Gasproduktionsanlage Hamburgs. Die markanten Backsteinbauten mit roten Ziegelfassaden, Bogenfenstern und großzügigen Hallen prägen bis heute das Erscheinungsbild des Areals.

3
Wandel und kreative Nutzung 
des Areals (ab 1938–1990er)

Nach der Stilllegung als Erzeugungsanlage im Jahr 1938 fand das Gelände über Jahrzehnte hinweg unterschiedliche Nutzungen – von der Lagerung und Verarbeitung von Rohstoffen über Werkstätten bis hin zu kulturellen Zwecken. Ab den 1950er Jahren entdeckten Künstler, Handwerker und Kreative die leerstehenden Industriehallen für ihre eigenen Projekte. Auch als Kulisse diente das Areal, unter anderem für die bekannte Fernsehserie „Großstadtrevier“.

4
Neuinterpretation zum „Forum Altes 
Gaswerk“ (seit den 1990ern)

In den 1990er Jahren wurde das Potenzial erkannt, die historische Substanz für eine nachhaltige, zukunftsorientierte Nutzung neu zu erschließen. 1994 begann die denkmalgerechte Sanierung durch die Investorengruppe Hollmann & Partner. 
1996 folgte die Eintragung in die Denkmalliste Hamburgs. 
So entstand das „Forum Altes Gaswerk“: ein lebendiger Standort für Unternehmen mit Charakter.

Architektur

Die behutsame Umwandlung der historischen Industriearchitektur ab 1995 zeugt von Kreativität, fachlicher Kompetenz und Gespür für Qualität. Bestehende Bausubstanz wurde mit moderner Architektur verbunden, sodass ein Quartier entstand, das historische Authentizität mit zeitgemäßem Anspruch vereint.

Die neu errichteten Gebäude sind harmonisch in das Ensemble eingefügt. Fassadenfarben und Formen orientieren sich an der hanseatischen Gründerzeit, wodurch ein einheitliches Gesamtbild entsteht. Heute verschmilzt „alt“ und „neu“ zu einem einzigartigen architektonischen Charakter, der Tradition und Moderne in perfekter Balance vereint. 

Ein modernes Gebäude mit einer Glasfassade und roten Backsteinen, umgeben von grünen Bäumen und Sträuchern. Die Architektur kombiniert klassische und moderne Elemente und spiegelt eine naturnahe Gestaltung wider.
Ein braunrotes Gebäude ist mit grüner Vegetation bewachsen. An der Fassade hängt ein Schild mit der Aufschrift „Gästr. 2c“. Im Hintergrund sind Bäume und ein blauer Himmel zu sehen.

Stadtteil Bahrenfeld

Bahrenfeld ist ein Stadtteil, der historische Wurzeln mit moderner urbaner Entwicklung verbindet. Von seinen Anfängen als eigenständige Siedlung über die industrielle Blütezeit bis hin zur heutigen vielfältigen und lebendigen Mischung aus Wohnen, Arbeiten und Freizeit - Bahrenfeld bietet einen spannenden Einblick in den Wandel einer modernen Großstadt. Die hervorragende Infrastruktur, die gute Verkehrsanbindung sowie das reiche kulturelle und soziale Angebot machen Bahrenfeld zu einem attraktiven Quartier innerhalb der Hansestadt Hamburg.

  • Industrielles Erbe: Bahrenfeld wurde bereits im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt und entwickelte sich über die Jahrhunderte von einer eigegenständigen Ortschaft zu einem wichtigen Vorort Hamburgs. Der Stadtteil ist im Laufe der Historie stark von der Industrialisierung geprägt worden. 
  • Geografische Lage: Bahrenfeld befindet sich im westlichen Teil Hamburgs im Bezirk Altona und grenzt an weitere beliebte Stadtteile wie Ottensen an. Diese zentrale Lage im Hamburger Westen sorgt für eine gute Erreichbarkeit sowohl innerstädtisch als auch regional. 
  • Demografie: Der Stadtteil hat in den letzten Jahren durch seine gute Lebensqualität und Mischung aus Wohnen und Gewerbe an Beliebtheit gewonnen. So zählt Bahrenfeld aktuell über 30.000 Einwohner. Bahrenfeld repräsentiert sich als durchmischtes Quartier, in dem historische Bausubstanz auf moderne Neubauten trifft und damit ein Markenzeichen des urbanen Wandels in Hamburg setzt. 

Standort und Umfeld

Der Otto von Bahrenpark befindet sich in einer zentralen und gut angebundenen Lage im westlichen Hamburg, wo historische Bausubstanz und modernes Leben aufeinander treffen - ideal für Unternehmen, die urbanes Flair mit einem Hauch von Geschichte verbinden möchten.

  • Hervorragende Anbindung an das Hamburger Nahverkehrsnetz 
  • Fußläufig zu wichtigen Haltestellen wie die S-Bahnstadtion „Bahrenfeld“ 
  • Nähe zu der Autobahn A7 sorgt für eine schnelle Verbindung in die Hamburger Innenstadt sowie zu regionalen und überregionalen Zielen und dem Flughafen 
  • Hotels, Gastronomie, Einzelhandel, Dienstleister und Grünflächen direkt vor Ort